hauptgericht asiatisch vegan

Pak Choi mit Karotten & Sojasoße

Zubereitungszeit: 30-60 Minuten

Quelle: ZEIT Magazin Wochenmarkt – Pak Choi: Die Superzutat für die schnelle Küche (Gabriele Hussenether)

Beschreibung

Pak Choi ist ideal für die schnelle Küche: gedämpft, gebraten oder gegrillt einsatzbereit und erstaunlich variabel. Dieses Rezept mit Karotten, Zwiebeln und Sojasoße ergibt ein herbstliches Abendessen. Dazu passt Reis.

Zutaten (2 Personen)

  • 50 g Zucker
  • 40 g Zwiebeln
  • 1 Chilischote
  • 10 g Knoblauch
  • 1 Stängel Zitronengras (nach Bedarf; und/oder etwas Ingwer)
  • 250 g Pak Choi
  • 150 g Karotten (klein)
  • 2 EL Sesamöl
  • Salz
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 Limette
  • 1 EL Maisstärke
  • 3 Stängel Frühlingslauch
  • 1 Bund Thaibasilikum
  • Basmatireis als Beilage (alternativ roter Reis oder Reisnudeln)
  • Chili-Crunch zum Beträufeln (alternativ gerösteter Sesam oder geröstete Erdnüsse)

Zubereitung

1. Zucker karamellisieren: Zucker in einer Pfanne goldgelb karamellisieren. Die klein gewürfelte Zwiebel dazugeben, dann die klein gewürfelte Chilischote und den fein geschnittenen Knoblauch.

2. Pak Choi vorbereiten: Pak Choi in Stiele und Blätter trennen, die Stiele in feine Scheibchen schneiden. Weil sich zwischen den Stielen gerne Sand sammelt, die einzelnen Stiele trennen und dann waschen.

3. Stiele anbraten: Sesamöl in einer zweiten Pfanne erhitzen, die Stiele darin anbraten und salzen.

4. Karotten und Würzsauce: Die jungen Karotten schälen und in feine Scheibchen schneiden, zum Pak Choi in die Pfanne geben. Limettensaft und Sojasoße angießen.

5. Binden: Die Maisstärke mit etwas kaltem Wasser mit einem kleinen Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr sind, und dann zum Gemüse gießen. Das gibt dem Gemüse Bindung und einen appetitlichen Glanz.

6. Andünsten: Das Gemüse unter häufigem Wenden andünsten, bis es einen schönen Biss hat. Die fein geschnittenen Pak-Choi-Blätter jetzt dazugeben. Die Blätter brauchen nur kurz, wie Spinat oder Mangold.

7. Zusammenführen: Alles zu den karamellisierten Zwiebeln geben, gut miteinander vermischen und vor dem Servieren abschmecken.

8. Garnitur vorbereiten: Den Frühlingslauch in feine Röllchen schneiden und das Thaibasilikum abzupfen.

9. Anrichten: Das Gemüse in eine tiefe Schüssel füllen, mit Frühlingslauch und Thaibasilikum bestreuen und, sofern vorhanden, mit Chili-Crunch beträufeln. Mit Basmatireis servieren.

Guten Appetit!

Tipps & Tricks

  • Pak-Choi-Größe: Kleine Köpfe (rund 200 g) sind besonders zart und mild. Bei größeren Köpfen die weißen, fleischigen Stiele von den zarten Blättern trennen, weil sie unterschiedlich lange garen.
  • Stiele zuerst: Die Stiele brauchen länger als die Blätter. Die Blätter kommen erst am Ende dazu.
  • Sandige Strünke: Pak Choi kann im Strunk sehr sandig sein. Am besten unten am Wurzelansatz abschneiden, die Stiele einzeln lösen und gründlich im kalten Wasser waschen.
  • Lagerung: Pak Choi innerhalb weniger Tage verarbeiten. Ist nicht der ganze Kopf nötig, den Rest in ein feuchtes Küchentuch wickeln und maximal zwei Tage ins Gemüsefach legen.

Variationen

  • Brühe oder Eintopf: In einer Brühe passen Lauch, Pilze wie Shiitake, Kartoffeln oder Karotten. Koriandergrün, Thaibasilikum oder klein geschnittene Shisoblätter geben den letzten Schliff. Mit mehr Gemüsebrühe lässt sich das Gericht auch mit Reisnudeln servieren.
  • Schweinebauch: In der chinesischen Küche wird Pak Choi oft mit fettem Schweinebauch kombiniert.
  • Zusätze: Zitronengras, ein Schuss Kokosmilch oder gerösteter Sesam passen gut.

Notizen

  • Quelle: ZEIT Magazin Wochenmarkt (Gabriele Hussenether), https://www.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2026-10/pak-choi-rezept-wochenmarkt, gespeichert am: 2026-10-10
  • Im Originalrezept fehlen Mengenangaben für Salz und Basmatireis.
  • Das Originalrezept nennt Chili-Crunch nur als optionale Garnitur. Die Zutaten Zucker, Zwiebel, Chili und Knoblauch sind in der Pfanne verarbeitet.